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Eine Frau in BerlinEs ging die Sage, daГџ wir was zu essen bekommen sollten. Wirklich beorderte man uns nach 15 Uhr in die Werkskantine. Es gab eine dampfende dicke Brotsuppe. Die Blechteller waren knapp, die BlechlГ¶ffel ebenfalls. So muГџte immer eine Frau auf die andere warten. Selten, daГџ eine hinauslief zum Wasserhahn. Die meisten wischten bloГџ den LГ¶ffel flГјchtig an Rock oder SchГјrze ab und nahmen den Teller von ihrer Vor-Esserin so, wie er war. ZurГјck, rabotta! Im Schuppen zog es betrГ¤chtlich. Diesmal reichten wir Zink-Armaturen weiter, Stunden und Stunden lang. Endlich, es muГџ so gegen 20 Uhr gewesen sein, erschien unser schielender Treiber und verkГјndete: В»Frau - nach Chause!В«, wobei er eine scheuchende Bewegung mit den Armen machte, als hГ¤tte er HГјhner vor sich. Erleichtertes Juhu- Geschrei. Danach gab man uns in der Kantine noch ein StГјckchen Brot von 100 Gramm. Dann wurde ein FaГџ hereingerollt; aus dem Spundloch quoll es zГ¤h und weiГџ - eine Art von Zuckersirup. Wir stellten uns in einer Schlange danach an ...» | Код для вставки книги в блог HTML
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