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Irrt?mer und Legenden der deutschen GeschichteEs war vielmehr der Ausschluss aus der Gemeinschaft der GlГ¤ubigen: Geistlich gesehen hatte der KГ¶nig selbst sozusagen den wenig attraktiven Status eines Vogelfreien. Ein Herrscher konnte sich das nicht leisten, da seine AutoritГ¤t erheblich beschГ¤digt wurde. Die Untertanen befreite der Bann vom Treueid dem KГ¶nig gegenГјber; sogar der Aufenthalt mit ihm unter einem Dach war nach dem Bannspruch, streng genommen, verboten. Schon Mitte Dezember war Heinrich in Speyer aufgebrochen und hatte sich mit Frau und Sohn auf die beschwerliche Reise nach Italien gemacht. Gregor VII. hatte sich zunГ¤chst geweigert, ihn in Rom zu empfangen, daher war Heinrich ihm entgegengereist. Voller Demut wartete er nun vor der Burg von Canossa, dem Quartier des Papstes, der sich schlieГџlich des armen SГјnders erbarmte und ihn in den SchoГџ der Kirche zurГјckholte. Heinrichs BuГџgang war eine bedingungslose Kapitulation vor der AutoritГ¤t des Papstes, ein Akt der Unterwerfung. Nach der Гњberlieferung war es die MarkgrГ¤fin von Tuszien, die den Papst bestГјrmte, Heinrich IV. zu empfangen und vom Bann zu lГ¶sen ...» | Код для вставки книги в блог HTML
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