|
Eine Frau in BerlinAber wir wissen schon, daГџ sie so rasch nicht schieГџen, vor allem dann nicht, wenn sie noch so nГјchtern und zungenfix sind wie die beiden. Ich ging auf den albernen Ton ein, versuchte auf russisch komisch zu sein. Zwei bartlose KnГ¤blein Гјbrigens, ich redete ihnen gut zu und predigte sogar Гјber den Ukas des groГџen Stalin. SchlieГџlich entfernten sie sich von ihrem SchieГџ-stand, polterten noch eine Weile mit den Stiefeln gegen unsere VordertГјr und verzogen sich am Ende. Wir atmeten auf. Immerhin ein beruhigendes GefГјhl, daГџ ich notfalls eine Treppe hГ¶her laufen und jemand von Anatols Mannen zu Hilfe rufen kann. Wir sind Anatols privater Hirschpark. Das wissen jetzt die meisten. Der Witwe wurde es dennoch so langsam unheimlich zumute, besonders als auch gegen Abend keiner von unseren Stamm-gГ¤sten auftauchte. Sie benutzte einen Augenblick der Ruhe im Treppenhaus und huschte aufwГ¤rts, Kontakt mit Hausbe-wohnern zu suchen. Kehrte nach zehn Minuten zurГјck: В»Bitte komm mit zu der Frau Wendt, dort sind so nette Russen, es ist richtig gemГјtlich.В«Frau Wendt, das ist die alleinstehende FГјnfzigerin mit dem eitrigen Ekzem auf der Wange, dieselbe, die seinerzeit ihren Trauring am SchlГјpfergummi festgezurrt hatte ...» | Код для вставки книги в блог HTML
phpBB
текст
|
|