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Also sprach ZarathustraDer — liebt seine Feinde: diese Kunst versteht er am besten von Allen, die ich sah. Aber er nimmt Rache dafur — an seinen Freunden!» Also sprach der alte Zauberer, und die hoheren Menschen zollten ihm Beifall: so dass Zarathustra herumgieng und mit Bosheit und Liebe seinen Freunden die Hande schuttelte, — gleichsam als Einer, der an Allen Etwas gutzumachen und abzubitten hat. Als er aber dabei an die Thur seiner Hohle kam, siehe, da gelustete ihn schon wieder nach der guten Luft da draussen und nach seinen Thieren, — und er wollte hinaus schlupfen. Unter Tochtern der Wuste 1 «Gehe nicht davon! sagte da der Wanderer, welcher sich den Schatten Zarathustra's nannte, bleibe bei uns, es mochte uns sonst die alte dumpfe Trubsal wieder anfallen. Schon gab uns jener alte Zauberer von seinem Schlimmsten zum Besten, und siehe doch, der gute fromme Papst da hat Thranen in den Augen und hat sich ganz wieder auf's Meer der Schwermuth eingeschifft. Ihr glaubt es nicht, wie artig sie dasassen, wenn sie nicht tanzten, tief, aber ohne Gedanken, wie kleine Geheimnisse, wie bebanderte Rathsel, wie Nachtisch-Nusse bunt und fremd furwahr! aber ohne Wolken: Rathsel, die sich rathen lassen: solchen Madchen zu Liebe erdachte ich damals einen Nachtisch-Psalm.» Also sprach der Wanderer und Schatten; und ehe Jemand ihm antwortete, hatte er schon die Harfe des alten Zauberers ergriffen, die Beine gekreuzt und blickte gelassen und weise um sich: — mit den Nustern aber zog er langsam und fragend die Luft ein, wie Einer, der in neuen Landern neue fremde Luft kostet ...» | Код для вставки книги в блог HTML
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