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Also sprach ZarathustraDer Schlaf klopft mir auf meine Auge: da wird es schwer. Der Schlaf beruhrt mir den Mund: da bleibt er offen. Wahrlich, auf weichen Sohlen kommt er mir, der liebste der Diebe, und stiehlt mir meine Gedanken: dumm stehe ich da wie dieser Lehrstuhl. Aber nicht lange mehr stehe ich dann: da liege ich schon. Als Zarathustra den Weisen also sprechen horte, lachte er bei sich im Herzen: denn ihm war dabei ein Licht aufgegangen. Und also sprach er zu seinem Herzen: Ein Narr ist mir dieser Weise da mit seinen vierzig Gedanken: aber ich glaube, dass er sich wohl auf das Schlafen versteht. Glucklich schon, wer in der Nahe dieses Weisen wohnt! Solch ein Schlaf steckt an, noch durch eine dicke Wand hindurch steckt er an. Ein Zauber wohnt selbst in seinem Lehrstuhle. Und nicht vergebens sassen die Junglinge vor dem Prediger der Tugend. Seine Weisheit heisst: wachen, um gut zu schlafen. Und wahrlich, hatte das Leben keinen Sinn und musste ich Unsinn wahlen, so ware auch mir diess der wahlenswurdigste Unsinn ...» | Код для вставки книги в блог HTML
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