|
Eine Frau in BerlinIch springe etliche Schritte die StraГџe hinunter, erblicke in einer HaustГјr ein Paar, ein junges MГ¤dchen und einen jungen Mann, und bitte die beiden, doch mitzukommen, es liege da einer... ZГ¶gernd folgen sie mir, verharren eine Weile bei dem Toten, fassen aber nichts an und gehen schlieГџlich stumm und achselzuckend wieder fort. Hilflos stehen wir noch eine Zeitlang da, dann gehen auch wir. Uns ist schwer ums Herz. Trotzdem nehmen meine Augen auf dem RГјckweg mechanisch jedes StГјckchen Holz wahr, und die HГ¤nde verstauen es ebenso mechanisch in die eigens dafГјr mitgeschleppte UmhГ¤ngetasche. Vor unserem Haus treffen wir unseren alten Gardinen-Schmidt, zusammen mit unserem Soldaten-Deserteur. Ich bin baff darГјber, daГџ diese beiden sich auf die StraГџe wagen. Wir berichten von dem Toten, die Witwe ahmt seine Mundstellung nach. В»SchlaganfallВ«, murmelt der Exsoldat. Sollen wir zusammen hingehen? В»Ach wasВ«, sagt Gardinen-Schmidt, В»nachher fehlt irgendwas in seinen Taschen, dann sollen wir es gewesen sein.В«Und im Nu ist auch fГјr uns der Tote vergessen Гјber der Tatsache, die Gardinen-Schmidt nun verkГјndet: В»Alle Russen sind weg.В«Sie haben unser Haus gerГ¤umt, sind aus dem ganzen Block abgezogen - wГ¤hrend wir das Schmutzwasser holten, sind sie auf Lastwagen abgerollt ...» | Код для вставки книги в блог HTML
phpBB
текст
|
|